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HUDORA Kinderroller Evolution Boy im Test eines Vierjährigen

(4.5 / 5 bei 29 Stimmen)

Alle (3) anzeigen Preisvergleich

35,48 € 44,95 €

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Hersteller
TypCityroller, Kinderroller
Gewicht2.2kg
Altersbereich3 - ca. 7 Jahre
Bremssystemohne Bremssystem
belastbar bis20kg
Rollengrößeca.120mm
Besonderheiten

Aus 3 Rädern
kann man auf 2 umbauen

Mit dem Hudora Kinderroller Evolution Boy können auch schon die Kleinsten ihre ersten Scooter-Erfahrungen sammeln. Das Modell richtet sich als spezieller Kinderroller gezielt an die kleinen Fahrer, die natürlich auch an ihr Gerät ganz andere Erwartungen stellen als die Erwachsenen. Daher besitzt der Kinderroller auch drei Rollen, da er hinten mit 2 Rollen ausgestattet ist.


Durch die 3 Räder gewinnt das Kind beim Fahren deutlich mehr Sicherheit, es lässt sich besser ausbalancieren und auch eher ängstliche Kinder freunden sich mit ihrem neuen Spiel- und Sportgerät besser an. Ist die nötige Sicherheit dann vorhanden und das Tempo wird schneller, kann der Scooter umgerüstet werden. Dann kann er von 3 auf die gewohnten 2 Rollen umgebaut werden.

Hierfür verschwindet einfach eine der beiden Hinterrollen. Bei diesem Modell von Hudora ist also maximale Flexibilität gegeben. Gerade für Anfänger ist dieses Modell daher genau die richtige Wahl. Dafür spricht auch der hervorragende Preis. Wer den Sport nicht professionell angehen möchte, sondern sich ein einfaches Freizeitgerät wünscht, möchte meist nicht gleich dreistellig investieren. Das ist bei dem Hudora Kinderroller Evolution für Jungen auch nicht nötig. Mit einem Top Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten die Kunden hier ein Modell, mit dem das Kind viel Freude haben kann.

Zu den Ausstattungsmerkmalen ist zu sagen, dass der Kinderroller über Sicherheitshandgriffe verfügt und natürlich ein solides Standbrett besitzt. Dass die Kinder hier den nötigen Halt finden und sich dadurch ein Sicherheitsgefühl beim Fahren einstellen kann, dafür sorgt auch das Grip-Tape, das rutschhemmend wirkt. Die Achsmuttern sind bei diesem Modell verschraubt, es sind keine Nieten vorhanden. Die Rollen bei dem Hodura Kinderroller sind aus Kunststoff gefertigt und fallen mit einer Größe von 120 mm bei dem Vorderrad ein wenig größer aus als die durchschnittlichen Rädern bei herkömmlichen Stunt Scootern etwa. Die Hinterräder haben hier hingegen eine Größe von 80 mm. Die Trittfläche misst lediglich 10 x 40 cm.

Fazit:

Für Erwachsene Fahrer ist dieser Roller nicht geeignet. Für Fahranfänger dagegen umso mehr. Die Abmessungen insgesamt betragen 63,5 x 66 x 28 cm. Belastbar ist der Scooter laut Angaben des Herstellers mit einem Gewicht von maximal 20 Kg. Auch dies spricht dafür, dass das Gerät ausschließlich als Kinderroller genutzt werden sollte. Die Altersempfehlung liegt bei Kindern von 2 bis 6 Jahren. Wenn es das Gewicht des Kindes zulässt, vielleicht auch noch ein- oder zwei Jahre länger. Natürlich sollte beim Kauf des Scooters auch darauf geachtet werden, gleich die passende Schutzausrüstung mit zu ordern. Erwähnenswert ist natürlich auch noch die coole Optik des Rollers, die wohl vor allem den Geschmack von Jungen als potenzielle Fahrer treffen dürfte.

Testbericht:

Kinderroller Evolution Boy
Unser Tester ist mit 4 Jahren genau im richtigen Alter. Er kann sowohl die Variante mit 3 Rollen, als auch die Variante mit 4 Rollen ausprobieren.

Hudora Evolution Boy mit 3 Rädern

Variante mit 3 Rädern

Hudora Evolution Boy mit 2 Rädern

Variante mit 2 Rädern

Bei Amazon bestellt, war der Roller dank Primeversand bereits 2 Tage später bei uns und konnte ausgepackt werden. Zur Montage der Lenkstange wird zwar Werkzeug benötigt, dieses liegt jedoch erfreulicherweise den Roller gleich bei. Folgendes befindet sich im Paket:

  • Der Roller an sich in der 3 Rollen-Konfiguration
  • Lenkstange
  • Bremsblech für den Betrieb mit zwei Rollen
  • Kurze Hinterachse für den Betrieb mit zwei Rollen
  • Anleitung für Montage und Bedienung
  • 3 Sechskantschlüssel (2x Größe xxx + 1x Größe yyy)
  • Flyer zum Ersatzteilshop von Hudora

Wird der Hudora Evolution Boy in der Drei-Rollen-Konfiguration gefahren, so muss lediglich die Lenkstange montiert werden. Hierfür steckt man diese Stange in die Aufnahme oberhalb der vorderen Rolle und befestigt sie in ein paar Handgriffen mit zwei Innensechskantschrauben.

Evolution Boy ausgepackt

alle Teiles des Hudora Evolution Boy

Soll der Roller auf zwei Rollen umgebaut werden, so ist auch das schnell erledigt. Die beiden Hinterräder müssen dazu mit den beiliegenden Sechskantschlüssel gelöst und entfernt werden, denn für den Betrieb mit 2 Rollen wird nur eine der beiden Rollen benötigt. Das Abdeckblech am hinteren Ende der Standfläche muss entfernt werden, damit die einzelne Rolle Platz hat. Der passende Schlüssel dafür liegt dem Paket bei. An die Stelle des Abdeckblechs kommt dann später die Bremse.

Das einzelne Rad wird im Anschluss mit Hilfe der kurzen Hinterachse montiert. Ein wenig handwerkliches Geschick schadet nicht Komma allerdings war dies in unserem Test problemlos zu erledigen. Für absolute Laien könnte das Kontern der Muttern mit zwei Schlüsseln etwas schwierig sein.

Als letzter Schritt folgt die Montage des Bremsblechs. Mit zwei kleinen Innensechskantschrauben wird dieses montiert. Das geht erfreulich einfach.

Ebenso problemlos lässt sich der Hudora Evolution Boy wieder auf drei Räder zurückbauen. Um den Kinderroller wieder für kleinere Kinder fahrbereit zu machen, welche das Gleichgewicht noch nicht so gut halten können, führt man die Anleitung einfach in umgekehrter Reihenfolge aus.

Fahrerlebnis:

Unser kleiner Tester ist von Beginn an begeistert. Zu einem mürrischen Gesicht führen allerdings die Testfahrten in der Variante mit 3 Rollen. Unser Fünfjähriger möchte den Hudora Evolution Boy natürlich lieber in der Großkind-Variante fahren – schließlich ist er ja kein Kleinkind mehr.

Der Umbau dauert keine zehn Minuten und schon geht es wieder auf den Roller. Bisher hat der Roller sich in unserem Test tapfer geschlagen. Sowohl bergauf als auch bergab sind die Laufeigenschaften überzeugend, wie man es vom Hersteller Hudora gewohnt ist.

Das Maximalgewicht für den Evolution Boy liegt leider bei nur 20 kg. Daher kann der Vater keine Probefahrt machen. Bei einem Kleinkind Roller ist diese Einschränkung allerdings zu vernachlässigen.

Schwachstelle Bremse:

Eine konzeptionelle Schwachstelle mussten wir leider allerdings bereits nach eineinhalb Wochen normaler, sogar eher seltener, Benutzung kennenlernen. Ohne Vorwarnung scheppert es während der Fahrt plötzlich, denn das Schutzblech, welches als Bremse diente, hatte sich verabschiedet und war gebrochen.

Dies hat mich ziemlich erschrocken. Der Hudora Evolution Boy ist zwar im unteren Preissegment angesiedelt, allerdings darf ein sicherheitsrelevantes Bauteil meiner Meinung nach keine solche Schwachstelle enthalten. Es wird sich zeigen, ob wir nur eine Montagsbremse erwischt haben und sich das Ersatzteil besser bewährt.

Kundenservice von Hudora:

Immerhin konnten wir so auch den Kundenservice von Hudora testen. Der Defekt hatte also auch etwas Gutes.

Zunächst habe ich den Kundenservice telefonisch kontaktiert, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Hudora wollte Fotos von der gebrochenen Bremse, sowie die Rechnung vom Kauf. Beides habe ich mit einem kurzen Anschreiben, in dem ich das Problem beschrieben habe, an die im Impressum angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Das sich leider nichts getan hat, habe ich eine Woche später erneuert bei Hudora angerufen. An der Hotline war man sichtlich bemüht und bat mich, die Mail noch mal an eine andere Adresse weiterzuleiten. Kurz danach hatte ich auch schon die Bestellbestätigung für den kostenfreien Ersatz des Bremslichts im Postfach.

Bereits am nächsten Tag kam das Ersatzteil an, wurde gleich verbaut und befindet sich seitdem wieder im Dauertest.
Wir haben bei Hudora darum gebeten, die Bremse zu überarbeiten. Wir wollen hoffen, dass die Produktentwicklungsabteilung die Schwachstelle abstellt.

Die Servicequalität war also alles in allem gut. Allerdings hätte ich erwartet, das meine erste Mail, auch wenn die Adresse nicht für den Support vorgesehen war, an den Kundenservice weitergeleitet wird. Immerhin ist eine im Impressum hinterlegte E-Mail-Adresse gesetzlich vorgeschrieben und muss immer erreichbar sein. Inzwischen wurde die Adresse allerdings von Hudora ausgetauscht.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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