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Welcher Kinderroller ist der beste ?

Fortbewegungsmittel : Roller

Tretroller sind das ideale Fortbewegungsmittel für kleine Kinder. Es wird Eltern sogar geraten, dass ihre Kinder vor dem Fahrradfahren mit einem Kinderroller fahren. Er ist einfacher zu bedienen und das Kind lernt viele wichtige Motoriken, die auch zur Kontrolle eines Fahrrads notwendig sind. Auf einem Roller lernt Ihr Kind seine Bewegung zu koordinieren, es bekommt ein Gefühl für Geschwindigkeit, Kurvenfahren, Beschleunigen und Bremsen. Auch der Gleichgewichtssinn wird geschärft, da Ihr Kind zum Antreiben des Rollers oft auf einem Bein stehen muss. Aber auch die Vorsicht auf dem Gehweg wird geübt.

Kinderroller Tretroller

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nur in sicheren Zonen mit dem Roller fährt und nicht unbeaufsichtigt über die Straße fährt. Für ein kleines Kind lohnt sich daher auch ein simpler Tretroller, am besten mit einer Bremse und vielleicht einer Klingel. Erst wenn Ihr Kind älter ist, können Sie auf größere Modelle mit diversen Funktionen und Eigenschaften umsteigen. Für ältere Kinder und Jugendliche gibt es eine interessante Auswahl an Rollern. Die beste Wahl hängt dabei vom Anwendungsgebiet und Zweck ab. Für die Halfpipe und zum Parcoursfahren eignen sich andere Räder und Reifen, als wenn der Roller nur auf der Straße als Transportmittel benutzt wird. Auch der TÜV macht einen Unterschied zwischen den Rollern. Ein Roller für Kinder unter 50 kg wird als Spielzeug geprüft, während ein Modell für Kinder ab 50 kg als Sportgerät eingestuft wird. Zur Auswahl des besten Rollers sollten Sie sich daher folgende Fragen stellen:

  • Für welche Größe, Alter, und für welches Gewicht ist der Roller gedacht?
  • Auf welchem Terrain wird er hauptsächlich angewendet, sprich welche Räder sollte der Roller haben?
  • Zu welchem Zweck wird der Roller benutzt?
  • Welche Sicherheitsaspekte sollte der Roller haben?
  • Lieber ein elektrisch oder ein mechanisch angetriebener Roller?
  • Muss der Roller zusammenklappbar sein?

Dies sind einige Fragen, die Ihnen bei der Auswahl des passenden Rollers helfen werden. Im Folgenden werden wir genauer auf die diversen Modelle eingehen. Ebenfalls werden wir die besten Roller jeder Kategorie mit ihren Vor- und Nachteilen vorstellen.

Ob Wippen, Treten oder Elektro – Rollerfahren macht Spaß

Zu den unterschiedlichen Rollern gehört der klassische Tretroller, der ElektroScooter, der StuntScooter, der Wipproller mit Antrieb und das Monowheel. Die Unterschiede liegen hauptsächlich im Antrieb (manuell, elektrisch oder über Wippfunktion) und in der Anwendung (für die Straße, das Geländer oder die Halfpipe). Der Preis ändert natürlich auch, obwohl es für jede Kategorie sehr unterschiedliche Preisklassen gibt. So gibt es das Monowheel generell erst ab 300 €. Andere Roller sind schon ab 50 € erhältlich, in ihrer jeweiligen Kategorie gibt es jedoch auch weit teurere Modelle.

Der wohl bekannteste und klassischste Kinderroller ist der simple Tretroller. Ein Fuß steht auf dem Trittbrett, mit dem anderen wird angetrieben. Gelenkt wird mit dem Händegriff. Der Tretroller kann bereits ab jüngstem Alter gefahren werden. Mit ihm lernt Ihr Kind seinen Gleichgewichtssinn üben. Die maximale Geschwindigkeit eines Tretrollers wird bestimmt von der Tretkraft des Fahrers, ist also nicht allzu schnell. Die meistverkauften Tretroller in Deutschland sind von der Marke Hudora. Sie sind bekannt für ihre großen Räder mit einem Durchschnitt von 205 mm. Mit den vergleichsweise großen Rädern ist das perfekte geradeaus Fahren ein Kinderspiel. Die Räder sind nicht fürs freie Gelände geeignet, kleine Steine oder eine niedrige Bordsteinkante bewältigen sie jedoch.

Der Hudora Big Wheel 205 ist aus hochwertigem Aluminium hergestellt und ist in sehr vielen verschiedenen Farben erhältlich. Die eingebaute Bremse wird mit dem Fuß am Hinterrad betätigt. Durch Reibung der Bremse mit dem Rad kommt der Roller zum Stehen. Eine Vollbremsung ist durch festen und direkten Druck auf die Bremse möglich. Die Griffe sind mit Moosgummi überzogen, sie geben den Händen einen angenehmen und warmen Halt. Mit dem ausklappbaren Seitenständer kann der Hudora Big Wheel hingestellt werden, ohne dass er umkippt. Die Lenkerstange kann zwischen 79 und 104 cm verstellt werden. Somit kann sie auf die perfekte Höhe des Fahrers angepasst werden. Dies kann auch die Höhe für Erwachsene sein. Obwohl hauptsächlich von Kindern benutzt, hat der Tretroller ein maximales Traggewicht von 90 kg und kann daher auch Erwachsene aushalten. Wird der Hudora nicht benutzt, kann er mit einer einfachen Bewegung zusammengeklappt werden. So nimmt er weniger Raum ein und kann ideal transportiert werden. Mit einem Eigengewicht von nur 5 kg kann der Tretroller mit in die Ferien oder zum Wochenende zu den Großeltern mitgenommen werden.

Wippen oder atemberaubende Stunts – was soll’s sein ?

Stuntscooter KickscooterBeim Wipproller steht ein Bein vorne, das andere hinten auf dem Trittbrett. Nun wippen sie abwechselnd nach oben und unten. Durch die Bewegung werden die Räder angetrieben, entweder über einen Seilzug, eine Kette oder ein Hydrauliksystem. Durch das Wippen ist der Körper des Fahrers zwar ständig in Bewegung, viel Kraftaufwand ist jedoch nicht nötig. Auch der Wipproller hat eine hohe Tragkraft, von bis zu 100 kg und kann daher auch von Jugendlichen und Erwachsenen benutzt werden.

Der Wipproller Space Scooter X580 kann, dank dieser Technik, eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erlangen. Wegen seiner Größe ist er speziell für größere Kinder und Jugendliche gedacht. Der X360 der gleichen Marke ist das Einsteigermodell für Kinder. Der Space Scooter funktioniert über ein Stoßdämpfersystem, das mit Luftdruck arbeitet. Es sorgt für ein angenehmes Wippen und wenig Kraftaufwand. Die Bremse wird über den Handgriff betätigt, gebremst wird das hintere Rad. Vergeht einem die Lust am Wippen, so kann diese Funktion ausgeschaltet werden und der Roller wird als Tretrolle benutzt. Der Stuntscooter schaut auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Tretroller aus. Nach genauer Betrachtung werden aber kleine Unterschiede bemerkbar. Da er für Stunts auf der Halfpipe und im Parcours benutzt wird, ändert seine Bauweise. Der Stuntscooter ist belastbarer und kompakter. Zugleich hat er ein leichteres Eigengewicht, da er im Sprung gewendet und gehoben wird. Die Räder sind klein und nicht für den Straßenverkehr gedacht. Ihr Durchmesser misst zwischen 100 und 130 mm.

Günstige Modelle haben Räder aus Kunststoff oder Aluminium. Sie erfüllen ihren Zweck, nutzen aber auch schneller ab. Teure und professionelle Ausführungen haben Räder aus teurem Titanium. Die Idee des Freestyles mit dem Roller kommt aus der BMX-Szene. Der Trendsport hat bereits so viel Erfolg, dass es sogar eine Weltmeisterschaft gibt. Ihre Kinder werden jedoch kaum auf einem solchen Niveau anfangen. Der D-Ranged Stuntscooter der britischen Marke Damaged ist ein guter Einstieg in das Freestylefahren. Er hat einen günstigen Preis von rund 65 €, verfügt über eine Hinterradbremse und kann auch für kleine Touren in der Stadt genommen werden. Mit ihm können Ihre Kinder bereits kleine Sprünge und Wendungen üben. Sind sie jedoch sehr ehrgeizig und wollen schnelle Fortschritte erzielen, dann eignet sich der Madd Stuntscooter VX4 Team. Für ca. 139 € erhalten Sie eine bereits sehr hohe Stabilität, notwendig für Tricks auf der Halfpipe.

Mit Elektrik zum Ziel

Sollte es nun doch gemütlicher gehen, dann empfiehlt sich ein ElektroScooter. Wie der Name bereits verrät, werden sie über ein aufladbarer Akku angetrieben. Der Motor wird über den Handgriff, ähnlich einem Scooter, beschleunigt. In dieser Kategorie gibt es Modelle mit Sitz, Lichtern und Rückspiegeln, die für den Straßenverkehr zugelassen sind. Sie werden hauptsächlich von Senioren verwendet. Für Kinder bis 16 Jahre empfiehlt sich der Razor Electric Scooter. Er fährt mit einer maximalen Geschwindigkeit von 16 km/h. Über Kickstart wird er in Betrieb genommen. Er kann bis zu 40 Minuten fahren, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss. Ist der Akku leer, kann das Kind ihn aber auch als Tretroller benutzen. Der Elektroroller hat einen leisen Motor und einen seitlichen Ständer. Mit der Luftbereifung können kleine Hindernisse überfahren werden, für das Gelände ist er jedoch nicht gedacht.

Monowheel elektrisches EinradEbenfalls zu den Elektrorollern gehört das innovative Monowheel. Es besteht aus einem ca. 50 cm großen Rad, an welchem auf beiden Seiten je ein Trittbrett angebracht ist. Auf diesen steht der Fahrer. Durch Neigung der Füße wird gelenkt, beschleunigt und gebremst. Nach einer kleinen Übungszeit hat jeder den Dreh raus, das Fahren ist einfacher als es ausschaut. Das elektrische Einrad wird vielleicht zum (geräuscharmen) Fortbewegungsmittel der Zukunft. Der Körper ist stets in Bewegung, jedoch ohne bewussten Kraftaufwand. Ein Monowheel kann mit einer Ladung bis zu 40 km fahren. Der Cat1 Droid arbeitet mit einem modernen Stabilisierungssystem, so wie sie auch in der Luftfahrt angewandt werden. Er fährt mit einer Topgeschwindigkeit von 16 km/h. Zudem hat er einen praktischen Tragegriff, mit dem er schnell und einfach transportiert werden kann.

Fazit

Ein Monowheel klingt sehr interessant, ist aber wahrscheinlich nicht der perfekte Kinderroller. Hierfür eignet sich jedoch jedes andere vorgestellte Modell. Für Actionfreunde empfiehlt sich ein Stuntroller, gemütliche Kids fahren lieber auf einem elektrisch betriebenen Roller. Der Bestseller jedoch ist das Hudora Big Wheel 205. In vielen Farben erhältlich, ist sicher das passende Modell für Ihr Kind dabei. Oder soll es doch lieber wippend durch die Parks gehen? Egal welcher Roller am besten zu Ihrem Kind passt, mit allen wird die Bewegung an der frischen Luft gefördert. Und haben Sie sich erstmals für einen Rollertyp entschieden, so wird die finale Auswahl schnell und einfach sein.


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